Wie du fokussiert bleibst!

Mit freundlicher Unterstützung durch Bilder von Simona Kehl (Instagram: @SimonaKehl)

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Die BH-Diskussion unserer Generation

Immer mehr Frauen brechen das Tabu: Sie reden öffentlich darüber keinen BH zu tragen. Zumindest keinen BH im klassischen Sinne mit Bügel und Körbchen, oder gar Push-ups mit Polstern.

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Traumberuf vs. Wirklichkeit

Wie man vom Weg abkommt, und den richtigen Weg findet

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Nachhaltigkeit leben - aber wie?

Was bedeutet Nachhaltigkeit?

 

Qualität statt Quantität. Produkte aus fairer Herstellung. Möglichst lokaler Konsum. Ressourcenschonung. Verzichten auf Plastiktüten. Verzichten auf Einmal-Geschirr beim Picknick.

 

 

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How to survive BWL BACHELOR

1, Einführungsveranstaltungen

Nicht jede Hochschule bietet eine Willkommensveranstaltung für ihre Studenten an, wenn doch solltet ihr aber auf jeden Fall daran teilnehmen. Oftmals erwarten euch dabei allerdings auch langweilige Willkommensreden vom Dekan oder sonstigen höheren Personen. Das solltet ihr allerdings in Kauf nehmen um die Vorteile der Veranstaltung zu nutzen. Ihr könnt dabei erste Kontakte zu anderen Erstis knüpfen und bekommt einen Tutor zur Seite gestellt, der euch auch nach der Veranstaltung noch für Fragen zur Verfügung steht. Oftmals wird am Abend mit allen Erstis feiern gegangen, sodass ihr gleich Anschluss findet.

 

2, Netzwerken

Ja ich weiß, es klingt fast schon abgedroschen und gerade im ersten Semester hat man ganz andere Sachen im Kopf als sich ein Netzwerk für das spätere Berufsleben aufzubauen. Dabei beziehe ich mich gar nicht unbedingt auf die Zeit nach dem Studium. Auch während des Studiums können gute Beziehungen zu Kommilitonen sehr hilfreich sein. Zum einen ist die Wahrscheinlichkeit geringer, wichtige Deadlines zu verpassen und Fristen zur An- und Abmeldung für alle möglichen Dinge zu versäumen, zum anderen könnt ihr von anderen (gerade aus höheren Semestern) gute Tipps für Prüfungen abstauben. Ich bin selbst erst in höheren Semestern zu den richtig guten Altklausuren gekommen, das hätte mir einige schlechte Noten erspart.

Wer sich unter seinen Kommilitonen gut vernetzt hat meistens bessere Chancen an „geheime Informationen“ zu kommen.

3, Lernen lernen

Natürlich kommt es darauf an ob ihr an einer privaten Hochschule, einer Fachhochschule oder einer Universität studiert, wie die Prüfungen aussehen. Bisher waren meine Prüfungen zu 90% MC (d. h. Multiple Choice – ankreuzen), was ein völlig anderes Lernen fordert als für eine offene Klausur in der ihr Argumentieren müsst. Achtet darauf was euer Professor(in) von euch hören will, wie er Fragen stellt und probiert euch an Übungs- oder Altklausuren. Nur wenn ihr wisst was euch erwartet könnt ihr auch richtig gut sein.

4, Die Praxis nicht vergessen

Gerade im Bereich BWL setzen viele Unternehmen Praxiserfahrung nach dem Abschluss voraus. Wenn ihr an der FH studiert habt ihr den Vorteil, dass ihr ein Praxissemester mit in eurem Studium eingebunden habt. Solltet ihr an der Uni studieren bleibt es euch freigestellt, ob ihr nebenbei etwas Praxiserfahrung sammeln wollt. Ich kann euch nur empfehlen auf jeden Fall ein Praxissemester (an der Uni eventuell mit Urlaubssemester) zu machen und das am besten in der ersten Studienhälfte. Im Praktikum merkt ihr oft was euch wirklich Spaß macht und ihr könnt dementsprechend eure Schwerpunkte am Ende des Studiums passend zu eurer zukünftigen Karriere wählen. Außerdem solltet ihr darüber nachdenken euch einen Werkstudentenjob oder einen Nebenjob mit Bezug zum Studium zu suchen. Erstens erleichtert das meistens die finanzielle Situation, zweitens werdet ihr auch hier wieder mehr über euch selbst und „das wahre Leben da draußen“ lernen.

5, Kein Stress

Natürlich sollte das Ziel sein, das Studium in der Regelstudienzeit zu absolvieren. Ich persönlich kenne jedoch nur sehr wenige, die das auch tatsächlich „geschafft“ haben. Das soll nicht heißen, dass es unmöglich ist. Vielmehr ist das Studium die Zeit in eurem Leben, in der ihr euch selber verwirklichen könnt und die Chance habt vieles auszuprobieren. Ein paar Jahre nach dem Studium wird kein Hahn mehr danach krähen ob ihr 7 oder 8 Semester studiert habt. Wenn ihr die Zeit dann auch noch sinnvoll investiert (siehe Punkt 4), kann es euch gar keiner übel nehmen.

6, Gruppenarbeit

Auch wenn BWL oft eine Massenveranstaltung ist bleibt man nur sehr unwahrscheinlich von einigen Gruppenprojekten verschont. Wenn ihr euch eure Partner dafür selber aussuchen könnt – haltet euch an die Streber! Vielleicht völlig einleuchtend, aber mit motivierten Partnern macht arbeiten einfach am meisten Spaß. Für alle mathematischen Fächer kann ich euch übrigens sehr empfehlen selbst Lerngruppen zu gründen. Für mich persönlich hatte es sogar eine 2,0 in Mathe und eine 2,0 in Statistik zur Folge -  obwohl ich zu Schulzeiten oftmals fast wegen Mathe durchgerasselt wäre.

7, Ins Ausland – aber wohin?

Für viele Studenten ist ein Auslandssemester inzwischen Standard. Die Frage ist demnach, wohin es gehen soll. Hier gibt es qualitativ hohe Unterschiede und deshalb auch verschiedene Möglichkeiten für euch. Wollt ihr wirklich etwas lernen? Dann geht bewusst in Länder mit einem bekanntermaßen guten Schulsystem. Ich bin nach Finnland gegangen und die völlig andere Herangehensweise an das Studieren dort hat mich persönlich sehr bereichert. Falls ihr chillen und Urlaub machen wollt kann ich euch Bali empfehlen. Einige Personen in meinem Bekanntenkreis sind für ein halbes Jahr ins Paradies und haben sich dort sogar einige Fächer anrechnen lassen, die in Deutschland sehr anspruchsvoll gewesen wären. Dieser Standort wird allerdings kaum ein professionelles Licht auf euren Lebenslauf werfen. Wenn ihr bei eurem zukünftigen Arbeitsgeber punkten möchtet, sucht euch ein Land in dem man nicht Englisch spricht – da lernt man wirklich was fürs Leben. Falls man jedoch eine absolute Niete in Englisch ist, ist vielleicht auch ein Semester in einem englisch-sprachigem Land nicht verkehrt. Hauptsache es bringt euch nachhaltig weiter.

 

Nun seid ihr mit einigen Tipps von mir ausgestattet, die ich selber gerne gehabt hätte. Die Klassiker habe ich versucht außen vor zu lassen. „Rechtzeitig anfangen zu lernen“ und „in Vorlesungen gehen“ habt ihr bestimmt sowieso schon tausend Mal gehört ;)

 

Ich wünsche euch viel Erfolg mit BWL – macht was draus!!

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SALE - Shoppen ohne Hirn der SELBSTVERSUCH

SALE! Überall, immer. Wow, das Shirt für NUR 5 Euro? Die Chance kommt nie wieder, das muss ich haben.

 

 

Wenn ich ehrlich bin, wollte ich zwar noch nie ein solches Shirt, aber für den Preis… Vielleicht wird es mein neues Lieblingsteil. Immerhin besitze ich noch gar kein Shirt wie dieses. Vor allem nicht in der Farbe!

 

 

Das ist ein Kaufverhalten auf das ich trainiert bin. Seit meiner Jugend, in der ich nur sehr viel weniger Geld zur Verfügung hatte als jetzt. Was hat sich geändert? Ich habe mehr Geld zur Verfügung, aber immer noch die gleiche Torschlusspanik bei Schnäppchen. Jetzt oder nie!

 

Wenn man mit dieser Konditionierung durch Leben geht – und viel Zeit in der Nähe von Läden verbringt – ist ganz viel Geld ganz schnell weg. Am problematischsten dabei: Wenn es mal wirklich darauf ankommt, hat man nichts Passendes anzuziehen. Shoppen ohne Hirn eben.

 

Einsicht ist, wie allgemein bekannt, der erste Schritt zur Besserung. Hier also die Analyse und Darstellung des Problems: Bei SALE-Schildern schaltet der gesunden Menschenverstand ab und man beginnt sich sofort zu fühlen, als wäre dieses eine Shirt das, worauf man sein ganzes Leben gewartet hat. Aber das ist, wenn wir mal ehrlich sind, noch nie der Fall gewesen. Die Reue folgt meistens zuhause beim in den Schrank sortieren, am Ende des Monats bei Betrachtung des Kontostandes oder schlimmstenfalls, wenn man das Shirt das erste Mal tragen möchte und es doch nicht so toll aussieht wie gedacht. Natürlich sind davon nicht nur die Shirts im Sale betroffen. Genauso ist es mir ergangen mit Schuhen, Schmuck, Taschen und sogar bei den kleinen Dingen wie den Grabbel-Tischen in Supermärkten (Ein Serviettenhalter? Kann man immer gebrauchen!).

 

Überall lauern vermeintliche Schnäppchen die uns suggerieren wir könnten nicht ohne sie leben. Was also tun?

Ein Heilmittel wurde leider bisher nicht entdeckt. Der einzige vernünftige Weg lautet also:

Wir (ich) müssen lernen das Hirn nicht auszuschalten sobald wir etwas Schönes und Nützliches erspähen.

 

Mein Selbstversuch beginnt am 01.11.2016

1, Zu-Besorgen-Listen für Kleidung, Haushalt, etc. anlegen.
Was fehlt mir wirklich (Inklusive Anzahl der Teile)?
2, Keine Sofortkäufe, außer wenn sie auf der „Zu Besorgen-Liste“ stehen
3, Will ich etwas, das nicht auf der Liste steht: mindestens eine Nacht darüber schlafen!
4, Penible Ausgabenliste einführen – ich bin sicher irgendwas kaufe ich trotzdem anfangs

 

Bis zum Startdatum befinde ich mich in der Testphase. Ich versuche mich an die Regeln zu halten, rechne aber damit, dass ich schwach werde und kann dann diese Käufe nochmal reflektieren und gegebenenfalls die Regeln anpassen.

Ich bin nicht nur gespannt, wie schwer es mir tatsächlich fallen wird, sondern auch darauf, wie viel Geld ich am Ende eines jeden Monats noch für quasi unnötige Dinge ausgeben werde.

 

 

Wer macht mit?

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