Wie du fokussiert bleibst!

Mit freundlicher Unterstützung durch Bilder von Simona Kehl (Instagram: @SimonaKehl)

Die Welt wird schneller, offener, zugänglicher, digitaler und wir können und wollen immer mehr. Die Unendlichkeit an Möglichkeiten die sich uns bieten machen es schwer, sich für einen Weg zu entscheiden. Verbaut uns eine heutige Entscheidung eine Möglichkeit, die sich und morgen bietet? Es gibt jeden Tag tausend Optionen und wir wollen nichts verpassen. Dabei verliert man manchmal das große Ganze aus den Augen. Nach Tagen, Wochen, Monaten oder Jahren fragen wir uns, wie wir so vieles machen konnten aber nichts richtig.

Wie schaffe ich es, mich stetig in die richtige Richtung zu bewegen und niemals das Große Ziel aus den Augen zu verlieren?

1) Das große Ziel festlegen

Viele verschwenden ihre Energie mit Tätigkeiten die sie am Ende des Tages nicht zu ihren Zielen führen, einfach, weil sie keine Ahnung haben, was ihre Ziele sind.

Ohne den Gipfel am Horizont weißt du nicht, in welche Richtung du laufen musst.

 

2) Voraussetzungen, Hürden, Etappenziele

Der Lebenstraum steht zwar fest, es erscheint einem jedoch so riesig, dass man keine Motivation findet, sich auf den langen und beschwerlichen Weg zu machen. Das große Ziel liegt oft Jahre oder Jahrzehnte in der Zukunft und es kommt einem unmöglich vor, tagtäglich nur darauf hinzuarbeiten.

Wichtig ist es, sich eine grobe Route zum finalen Ziel zu überlegen. Dazu gehört neben dem eigentlichen Weg auch, sich Teilerfolge zu stecken, die als Voraussetzung für die Verwirklichung des Traums dienen. Welche Check-Points müsst ihr erfolgreich passieren um weiter zu kommen? Zwischen welchen Teilerfolgen lauern welche Hürden? Wann und wie reagiert ihr auf diese Hürden?

 

3) Routine finden

 Der Schlüssel zum Erfolg ist eine fest verankerte Routine. Hast du diese regelmäßig wiederkehrenden Schritte erst einmal in deinen Tagesablauf integriert, bedeuten sie keine große Anstrengung mehr. Eine Routine kann aus allem bestehen, was dich näher an dein Ziel bringt. Sie kann so klein sein, dass du sie kaum mehr wahrnimmst. Wichtig ist jedoch: sie bringt dich in Mini-Schritten jeden Tag ein Stück näher zu deinem großen Ziel.

Die Routine muss je nach Teilabschnitt deines Weges auf ihre Sinnhaftigkeit überprüft und gegebenenfalls angepasst werden.

Was heißt das konkret?

Wie übersetze ich diesen abstrakten 3-Punkte-Plan in meinen Alltag? Am wichtigsten ist, dass dein "großes Ziel" groß genug ist, um sich nicht alle paar Wochen zu ändern. Alles was sich in dieser Sequenz ändert, ist ein Hobby, eine Laune oder eine Lebensabschnitts-Phase. Große Ziele können sein: Ein eigenes Haus in 15 Jahren, ein Job bei einer bestimmten Position in 10 Jahren, die Selbstständigkeit in 10 Jahren, der gesunde fitte Körper mit Sport-Routine in 5 Jahren, der abbezahlte Porsche in 7 Jahren.

Wie finde ich den Weg?

Der Weg zum großen Ziel kann über verschiedene Routen führen. Ein zweiter Job oder mehr sparen. Eine Weiterbildung oder mehr Praxiserfahrung. Ein Haus kaufen oder bauen. Erst Kinder, dann Karriere oder umgekehrt. Erst sparen, dann kaufen oder erst kaufen dann abbezahlen. Ein Unternehmen übernehmen oder eines gründen.

Finde die Route, mit der du dich am besten fühlst. Meine persönliche Meinung: höre auf deine Intuition! Du selbst weißt meist am besten was für dich funktioniert.

Wie schaffe ich Routine?

Um eine Routine in seinen Alltag einzubauen benötigt der Mensch mindestens vier Wochen. Anfangs solltest du die gewünschte Tätigkeit, wenn möglich, täglich durchführen. Der Alltag einer Person besteht teilweise bis zu 70% aus Routine-Tätigkeiten. Führe dir vor Augen wie viel Macht dir die Kontrolle deiner Routine über die Ausrichtung deines täglichen Lebens gibt.

Wie soll mir Routine dabei helfen ein Haus zu bauen?

Überlegt genau, welche Faktoren für die Erreichung deines Ziels relevant sind. In vielen Fällen ist es Geld, investierte Zeit, Ernährung oder Sport.

Auf alle diese Faktoren kannst du jeden Tag gezielt einwirken.

 

Geld

- Coffee to go weglassen

- Selbst kochen statt essen gehen

- Fahrrad/Öffentliche statt Auto

- Einwegprodukte vermeiden

- Kippschalter anbringen

- Wasser sparen

- Versicherungen überprüfen

etc.

 

Investierte Zeit

optimierbar durch das vermeiden "toter Zeit" wie z.B.

- Aufhören zu surfen

- Aufhören täglich ab 19 Uhr fernzusehen

- Perfektionismus unterbinden

- Richtig Priorisieren

- Nähere Dienstleister ausfindig machen

- Zeitmanagement im Alltag optimieren

etc.

 

Ernährung und Sport

- Mini-Workouts integrieren

- Home-Workouts via Youtube

- Cleverer Einkaufen

- Süßigkeiten verbannen

- Zucker weglassen in Tee/Kaffee

- Fahrrad statt Auto

- Treppen statt Aufzug

etc.

 

Ich hoffe ich konnte euch mit diesem Fahrplan helfen eure kostbaren Ressourcen ein bisschen besser einzusetzen und eurem großen Ziel so einen Schritt näher zu kommen!

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Kommentare: 2
  • #1

    Clara (Montag, 14 Mai 2018 15:02)

    Ich finde das Format deines Beitrags super. Der Text ist nicht zu lang und enthält dennoch viele Denkanstöße. Und die konkreten Beispiele am Ende sind auch hilfreich. Die Bilder sind auch top!

  • #2

    Julia (Montag, 14 Mai 2018 17:50)

    Das ist ein toller Beitrag und ein wunderschönes Layout! Die Bilder sind sehr schön!