Mongolei Expedition 1/14 (Anzeige)

Eine Reise in die Mongolei also.

Viele im Freundes- und Bekanntenkreis waren überrascht und skeptisch beim Gedanken an dieses ungewöhnliche Reiseziel. Dann auch noch ohne Guide? Ganz auf eigene Faust mit dem eigenen Auto? Das kann ja nur ein Abenteuer werden...

Unsere erste Unterkunft, das Zaya Guesthouse in Ulanbaatar, schickte einen Fahrer zum Chinggis Khaan Airport um uns abzuholen. Obwohl die Hauptstadt über 1 Millionen Einwohner hat, werden Straßennamen eher stiefmütterlich behandelt. Steigt man zu einem Taxi Fahrer ins Auto muss man ihm in der Regel den Weg beschreiben (zum großen Einkaufszentrum, danach die dritte Straße rechts und am blauen Haus wieder links bis zur Kreuzung...). Ein Fahrer kam uns also sehr gelegen. Im Flughafen gab es außerdem direkt den ersten Geldautomaten. Leider gab dieser maximal 200.000 Tugrik auf einmal aus (ca. 70 €). Da die mongolische Währung in Deutschland nicht gehandelt wird, ist ein Wechseln oder Abheben vor Ort die einzige Möglichkeit schnell und unkompliziert an Geld zu kommen.

Die Hauptstadt vermittelt auf den ersten Blick weniger das typische Asien, als mehr die Überreste des Kommunismus. Obwohl die meisten Gebäude schon bessere Zeiten gesehen haben, überraschen die Einwohner mit einem wahnsinnig guten Modegeschmack. Gerade das weibliche Geschlecht lässt sich auf den Straßen in den feinsten Kleidern und höchsten Schuhen blicken. Als Tourist in "reisetauglichen" Outfits sticht man sofort heraus.

Wer hier das klassische Asien erwartet, wird überrascht. Die Mongolen stellen mit ihrer Nomadenkultur eine völlig unabhängige Volksgruppe dar, die wenig mit den wuseligen Straßen des südöstlichen Asiens wie China, Taiwan oder Thailand gemeinsam hat. Straßenverkäufer oder Bettler kann man an einer Hand abzählen. Auch die Sprache klingt nach nichts, was man kennt. Eine Mischung aus T-Z-K-CH-SCH-Lauten macht den Eindruck nur sehr schwer zu verstehen zu sein. Für die erste Nahrungsaufnahme am Mittag  ging es in das Restaurant "OMG!" am Beatles Square. Dort gibt es Sets aus Fleisch mit Beilagen, welches auf dem eigenen Tischgrill gerillt wird. Am Abend zog es uns zu etwas Vertrautem: Hot Pot (ursprünglich aus China).

Wie ist der erste Eindruck?

Wie erwartet, völlig unerwartet. Die Mongolei ist ein Land, dass mit keinem Land vergleichbar ist, dass ich bisher besucht habe. Weder China, noch Russland, noch etwas anderes.

Hast du schon einmal an die Mongolei als Reiseziel gedacht?

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Kommentare: 1
  • #1

    Beauty Mango (Montag, 16 Juli 2018 14:35)

    Wow also die Mongolei ist defintiv mal ein anderes Reiseziel, aber super interessant!