Mongolei Expedition 2/14 - Das Abenteuer startet (Anzeige)

Die Reise geht los! Nach einer erholsamen Nacht im Guesthouse haben wir unser Auto abgeholt.

Wir haben ursprünglich einen Toyota Landcuiser gemietet, der aber wegen eines Schadens noch nicht wieder zur Verfügung stand. Die Autovermietungsfirma hat deswegen das von uns gemietete Dachzelt auf einen Land Rover Defender montiert und uns dieses Auto zur Verfügung gestellt.

Not gonna lie - ich war mehr als glücklich darüber. Land Rover sind zwar grundsätzlich anfälliger, hat allerdings nochmal deutlich mehr Charme und Abenteuer-Feeling an sich.

Das Auto haben wir online bei dem Unternehmen Drive Mongolia gemietet. Wir konnten das Auto am Vormittag abholen und nach einer Einweisung dürften wir losfahren.

Für die Versicherung war gesorgt. Wir haben Campingausrüstung dazu gemietet und zwei Campingstühle, einen Gaskocher (ohne Kartusche, wie wir später noch festgestellt haben), Topf, Geschirr und Isomatten sowie Schlafsäcke bekommen. Obwohl das Geschirr schon bessere Tage gesehen hat, war die Schlafausrüstung einwandfrei. Die Schlafsäcke waren sauber, die Isomatten super bequem und das Dachzelt dicht und einfach aufzubauen. Lediglich die Leiter war nicht zu gebrauchen, weil das Dachzelt für den deutlich niedrigeren Toyota Landcruiser konzipiert ist.

Wir fuhren mit dem Auto zum Guesthouse, luden unser Gepäck ein, fuhren weiter zum Departmentstore und kauften unseren Proviant für die Reise. Der Department Store an der Hauptstraße bietet auf sechs Stockwerken das internationalste Einkaufserlebnis in Ulan Batar. Im Erdgeschoss befindet sich ein Supermarkt mit einer großen Auswahl an allem, was man braucht.

Neben russischen sind dort sehr viele deutsche Produkte zu finden. Vor allem die Eigenmarke von Edeka ist in den meisten Supermärkten in der Mongolei verfügbar.

Der Straßenverkehr in der Innenstadt ist mit Vorsicht zu genießen. Man sagt, die Mongolen fahren wie sie reiten. Kreuz und Quer.

Nachdem wir es aus der engen Innenstadt raus geschafft haben, haben wir unser erstes Etappenziel angesteuert: die riesige Chinggis Khaan Statue, etwa 50 Kilometer östlich der Hauptstadt.

Im Sockel der Statue befindet sich ein Museum, Souvenir Shops und man kann über eine Treppe bis auf den Rücken des Pferdes steigen.  Von dort oben bekamen wir ein erstes Gefühl für die endlose Weite der Landschaft, die uns noch erwarten wird.

Von der Statue aus konnten wir in der Ferne einen Fluss erkennen und beschlossen dort unser erstes Nachlager aufzuschlagen. Das Dachzelt war zum Glück ohne weiter Probleme aufgebaut und wir genossen die neu erlangte Freiheit am Flussufer mit wunderschönem Sonnenuntergang am Horizont.

In einigem Abstand zu unserem Lager befanden sich Jurten und das Vieh der Bauern bewegte sich frei um uns herum. Für uns war das zu Beginn noch etwas gewöhnungsbedürftig. Wie stellen die Bauern sicher, dass ihr Vieh nicht einfach weg läuft? 

Unsere erste Nacht sollte unruhig werden. Nach Einbruch der Dunkelheit kamen weitere Autos an und schlugen ihre Zelte neben uns auf. Bei der Statue fand in der Nacht noch ein Festival statt und nach dessen Ende waren einige Besucher noch auf der Suche nach einem Ort zum Campen. Außer unerwartetem Lärm gab es jedoch nichts auszusetzen an unserem ersten Base Camp.

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